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Tipps und Tricks: Smartphones im Winter

Dieser Post wurde am 18. Januar 2012 in der Kategorie: Tipps und Tricks veröffentlicht.. Der Artikel wurde von Robert geschrieben.
Tipps und Tricks für Smartphones im Winter

Smartphones führen wir als tägliche Begleiter ständig bei uns. Sie sind dementsprechend auch den gegebenen Witterungen ausgesetzt. Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich in diesem Beitrag mit Smartphones im Einsatz bei frostigen und feuchtkalten Temperaturen. Zwar blieben wir bisher meistens vor allzu niedrigen Minusgraden verschont, aber der Winter ist ja noch nicht rum und kann noch eisig bei uns zuschlagen.

 

Für nahezu alle technischen Geräte gilt die Regel, dass extreme Witterungsbedingungen wie große Hitze oder Kälte sowie ein feuchtes Klima nicht ideal für sie sind. Es gibt einen gewissen Temperatur-Bereich, in dem technische Geräte einwandfrei funktionieren und auch garantiebedingt zu funktionieren haben. Darauf wird meines Wissens auch bei allen Geräten, die für eine mobile Nutzung ausgelegt sind, wie Notebooks, Digitalkameras und eben auch Smartphones, speziell in der Bedienungsanleitung hingewiesen. Sollte es Besonderheiten geben, auf die man achten sollte, werden auch diese speziell erwähnt. Deshalb empfehle ich immer, auch wenn es für die meisten Nutzer eher eine ungeliebte Lektüre ist, die Anleitungen seiner technischen Geräte einmal ganz durchzulesen.

 

Problem: Der Akku macht bei Kälte eher schlapp

 

Dieses Phänomen haben sicherlich schon viele Handynutzer beobachtet. Man kennt nach einiger Zeit die Laufzeiten seines Akkus und kann in etwa einschätzen, wie lange er noch durchhalten wird. Bei Kälte jedoch stellen wir fest, dass der Akku deutlich schneller leer ist als bei gemäßigten Temperaturen. Warum ist das so? Vereinfacht erklärt liegt das daran, dass die chemischen Prozesse, die innerhalb einer Batterie oder eines Akkumulators stattfinden, bei niedrigen Temperaturen auch langsamer ablaufen. Der Akku weist also eine niedrigere Spannung auf. Das Gerät, welches er mit Energie versorgen muss, fordert aber eine gewisse Leistung vom Akku an. Diese kann er nur aufbringen, indem er die geringere Spannung mit einer Mehrabgabe an Strom kompensiert. Daher leert sich der Akku auch schneller.

 

Tipp: (Kurzfristig) Für Wärme sorgen

 

Aufgrund der oben genannten Erklärung scheint es einleuchtend zu sein, das Handy oder Smartphone, möglichst warm zu halten. Das ist jedoch nur bedingt möglich, die meisten Nutzer tragen ihr Gerät entweder am Körper oder in einer Tasche. Wo es auch liegt, es kann nicht signifikant wärmer sein als die Umgebungstemperatur. Zumindest würde ich es nicht ungeschützt ohne Hülle bei niedrigen Temperaturen liegen lassen. Nun aber der Tipp, wenn der Akku kurz vorm Schlappmachen steht und ihr vielleicht noch ein wichtiges Telefonat machen oder eine dringend benötigte Information aus dem Internet besorgen müsst: Holt den Akku aus eurem Smartphone heraus und rubbelt ihn einige Minuten in den Händen, um ihn etwas zu erwärmen. Dank der Wärme, die die Reibung und die Hände an den Akku abgeben, sollte das ausreichen, um das Smartphone noch für einen kurzen Moment verwenden zu können.

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