Smartphones

Datentransfer – Apps verursachen erhebliches Transfervolumen

 

Smartphones spielen mit Apps und Internetanwendungen erst ihre ganze Stärke aus. Für die Benutzer ist das praktisch. Mal eben eine Navigations-App starten, hier mal eine Webseite aufgerufen, dort ein Video angesehen – schon summiert sich die Datenmenge und kratzt an der Volumenbegrenzung des Smartphone-Tarifs. Auch das Update der Firmware, also des Betriebssystems, funktioniert per Download. Dabei fallen je nach Smartphone-Oberfläche durchaus einige Hundert Megabyte an. Der Smartphone-Nutzer bemerkt das meistens nicht einmal, weil das Update im Hintergrund läuft.

 

Für Kunden ist ein Smartphone ein Multifunktionsgerät. Dass bei vielen Anwendungen ein großer Datenstrom verursacht wird, ist den meisten Nutzern gar nicht klar. Sie wundern sich, warum ihre Datenflatrate oder ihr Volumentarif ausgereizt ist. Es lohnt sich also durchaus, nicht nur einen genauen Blick auf die Smartphone-Tarife zu werfen, sondern auch auf das Betriebssystem des Geräts und auf die Apps.

 

Nicht alle Betriebssysteme verursachen im Hintergrund gleich große Datenströme. Über Android mit der engen Verknüpfung zu Social-Media-Plattformen laufen beispielsweise regelmäßig Abfragen zu neuen Statusmeldungen oder Tweets. Apples iOS für das iPhone synchronisiert viele Daten mit den firmeneigenen Servern, sodass mehr oder weniger stetig Datenströme im Hintergrund ablaufen. Hinzu kommt bei allen Betriebssystemen neben weiteren kaum merkbaren Transfers die automatische Aktualisierung der Firmware.

 

Smartphone-Benutzer sollten sich daher bei der Wahl ihres Datentarifs darüber im Klaren sein, dass das gewählte Volumen nicht nur durch E-Mails, Surfen und Videos genutzt wird. Insbesondere viele Apps greifen auf Cloud-Server zu. Dabei ist ein Datenaustausch zwischen Smartphone und Server erforderlich. Solche Anwendungen können dabei schnell große Datentransfers verursachen. Das ist zwar im Interesse des Benutzers, aber von diesem meistens nicht wahrgenommen. Durch das unbedarfte Nutzen von Apps, speziell von datenhungrigen Anwendungen wie Routenplaner oder Kartenfunktionen, sind Datentarife für das Smartphone schnell an der Grenze und der Nutzer muss kräftig zuzahlen oder sich mit einer eingeschränkten Geschwindigkeit zufriedengeben. Wer etwas kontrolliert mit den möglichen Anwendungen umgeht, kann das Transfervolumen besser steuern.